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Dritte Terrasse

Access: Aktuelle Covid-19 Regeln & Klettern

Trotz der strengen Ausgangsbeschränkungen ist Klettern in Österreich weiterhin erlaubt, wenn auch mit gewissen Einschränkungen.

Details dazu findet ihr hier: https://kletterblock.de/de_DE/2020/11/kletter-und-freizeitbeschraenkungen-wegen-covid-19-in-oesterreich-aenderungen-am-15-november/

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Das von der Nordostkante in die Ostwand ziehende Band, welches den Zugang zum 'Leuchskamin' vermittelt, verfolgt man sehr schwierig, zuletzt kriechend, bis zu seinem Ende. In der hier ansetzenden Steilrinne 6 m stemmend empor und über die Wand links ungewöhnlich schwierig und ausgesetzt in den engen Kamin hinein. Durch ihn äußerst schwierig über mehrere Überhänge, von denen besonders der erste anstrengende und exponierte Kletterei erfordert, nach etwa 60 m zu einem geräumigen Absatz. Der Kamin erweitert sich hier zu einer breiten Schlucht, in die rechts und links Kamine eingeschnitten sind. Im linken ungefähr 30m hinauf, dann beliebig rechts oder links über leichteres Terrain zur dritten Terrasse. - Dauer der Kletterei etwa 2 Stunden. Äußerst schwierig. - Vergl. Nieberl, Das Totenkirchl, II Auflage.

(Veröffentlicht im Jahresbericht 1912 der Alpenvereinsektion Bayerland)

FA: Hans Dülfer † & Werner Schaarschmidt, 1912

Routenbeschreibung der Erstbegeher: Totenkirchl 2193 m. Neue Variante am 'Heroldweg' : Hans Dülfer und Werner Schaarschmidt am 3. Juni 1913.

Vor dem Beginn der Plattenrampe des Heroldweges zieht vom rechten, oberen Ende des Gesimses ein auffallender, etwa 69 Meter hoher Riß zu den Schrofen unterhalb der dritten Terrasse. - Der Einstieg in den überhängenden rauhen Riß ist äußerst schwierig; nach 10 Meter Stand. Eine etwa 20 Meter lange kaminartige Steilrinne leitet in einen ungefähr 30 Meter hohen Kamin mit eingeklemmten Blöcken. Ausstieg in das Schärtchen, in welches auch die Ullmannvariante des Heroldweges mündet. - Äußerst schwierig.

(Veröffentlicht im Jahresbericht 1913 der Alpenvereinsektion Bayerland)

FA: Hans Dülfer † & Werner Schaarschmidt, 1913

Der Kamin liegt zwischen 'Heroldweg' und 'Pfannkamin'. Die unter den Nordabstürzen der zweiten Terrasse eingeschnittene Wand verlässt man kurz bevor sie sich oben gabelt. Ueber die Wand rechts etwa 15 m hinan zu einem Absatz in dem rechten kaminartigen Zweig der Rinne. Nun langer Quergang nach rechts in den Kamin hinein, 12 m empor zu einem guten Stand. noch 20 m hinan, zuletzt aus dem Kamin über die Platte links. Hier Sicherungszacken und Mauerhaken. Die folgende ungefähr 20 m hohe, stark überhängende Wand durchziehen 2 Risse. An der senkrechten Platte Spreizschritt in den rechten Riss, der ungewöhnlich schwierig und gefährlich zu durchklettern ist. Nach etwa 8 m kann man in den linken Riss hinüberspreizen; nach einem Meter jedoch wieder im rechten weiter. Oben (guter Stand) führt ein von Ueberhängen überdachtes Band nach links in eine Ecke. Nun über leichtere Felsen zu jener Stelle, wo durch den „sechs Meter hohen Einriss“ vom „Schärtchen“ der Heroldweg herabkommt. Anstatt sich mit diesem nacht rechts zu wenden, steige man durch den engen Kamin Geradeaus - Erstmalig begangen am 7. Oktober 1911 durch Hans Dülfer und Dr. C. Beindl - direkt weiter in die dritte Terasse.

Dauer der Kletterei 1 1/2 - 2 Stunden. Nur 20 m bieten Aussergewöhliches an Schwierigkeit und Exposition. Der Kamin leitet als einziger von den grossen Nordwandkaminen direkt zur dritten Terassse.

(Veröffentlicht im Jahresbericht 1910/11 der Akademischen Sektion München des DuÖAV)

FA: Hans Dülfer † & L. Hanstein, 1911

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