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Logbuch Import

Nachdem du diesen Abschnitt liest nehmen wir an, dass du mehr Begehungsdaten zu theCrag transferieren möchtest - willkommen und danke! Wir versuchen, diesen eher komplexen Prozess so einfach als möglich abzubilden und sind gerne bereit, technische Unterstützung zu leisten, solltest du Probleme dabei haben.

Im Gegensatz zu anderen Kletterlogbuchlösungen “befreit” theCrag deine Begehungsdaten von Einschränkungen. Solltest du deine Daten für andere Zwecke nutzen wollen oder gar zu einem anderen Anbieter wechseln wollen - mit theCrag ist all dies möglich und du findest dazu Import- und Export- Lösungen auf der Plattform.

Daten bei theCrag zu importieren bedeutet, dass diese mit der weltgrössten Datenbank von registrierten Routen verknüpft werden und dass du damit alle Funktionen und Möglichkeiten von theCrag nutzen kannst. Dies beinhaltet unter anderem die statistische Analyse deiner Begehungsdaten und Climber Performance Rating (CPR) - Kletterleistungsfaktor auf deiner Profilseite (schau dir z.B. Lee's Profilseite an).

theCrag gibt es seit 1999 und fühlt sich verpflichtet, einen langfristigen Service anzubieten. Von Anfang an hatte theCrag einen einzigartigen Ansatz als Logbuchlösung, nämlich dass deine Begehungen gegen registrierte Routen in der gemeinschaftlich gepflegten Datenbank erfasst werden. Dies bedeutet aber auch, dass du Altdaten mangelnder Qualität, welche nicht gegen registrierte Routen erfasst werden können, nicht eingepflegt werden können.

theCrag ist die weltgrösste Kletter- und Boulderplattform. Wir sind aber die Ersten, die eingestehen, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben, bis wir über eine weltweit vollständige Datenbasis verfügen. Das bedeutet, dass du vermutlich relativ einfach einen Grossteil deiner Begehungen importieren kannst, dass es aber auch Routen geben wird, die du zuerst in der Datenbank erfassen musst. Keine Sorge, selbst wenn die Routen zu deinen Begehungen noch nicht in der Datenbank sind, werden deine Begehungen separat gespeichert, um sie später zuweisen zu können.

Importieren ist zugegebenermassen relativ anspruchsvoll. Als erstes musst du herausfinden, wie du dein Logbuch von deinem bestehenden Anbieter exportierst - nicht jeder Anbieter bietet dazu eine Lösung. Dann musst du wissen, wie du daraus eine CSV-Datei erstellst, die im UTF8-Format kodiert ist. Diese kannst du dann in dein Konto hochladen und die Zuweisung kann beginnen.

Lass’ dich von der Komplexität nicht abschrecken, kontaktiere uns und wir werden dich so gut als möglich unterstützen und durch den Prozess begleiten.

Wie importiere ich mein Logbuch?Zurück zum Inhaltsverzeichnis

Beachte, dass du diesen Prozess jederzeit unterbrechen und auch erst Monate später weiter führen kannst. Das System wird sich daran erinnern, wo du den Prozess unterbrochen hattest.

Schritt 1: Vorbereitung der ImportdateiZurück zum Inhaltsverzeichnis

Wenn du aktuell 8a.nu verwendest, lies bitte Export deiner Scorecard von 8a.nu.

Erstelle auf deinem Computer eine Logbuchdatei als CSV-Datei (Komma separierte Datei) im Format UTF8. Diese muss zumindest folgende Spalten enthalten: Klettergebiet, Routenname und wenn möglich, Land. Wir helfen dir gerne dabei, solltest du das wünschen.

Schritt 2: Lade die Datei auf theCrag hochZurück zum Inhaltsverzeichnis

Melde dich bei theCrag an und wähle im Dashboard-Menu “Aktion -> Import Logbuch”.

Dies bringt dich zur Import Manager Seite. Klicke auf die Schaltfläche “CSV hochladen”.

Wähle deine Datei und klicke 'weiter'.

Wenn alles geklappt hat, siehst du die ersten 10 Zeilen deines Logbuchs am Bildschirm.

... und weitere ...

An dieser Stelle musst du dem System mitteilen, wie es die CSV-Datei interpretieren soll. Basierend auf der Information in der Kopfzeile wird das System eine Zuweisung vorschlagen und es besteht mit grosser Wahrscheinlichkeit kein Bedarf, diese anzupassen. Falls doch, weist du die unterschiedlichen Datenfelder den Spalten zu, teilst dem System mit, ob eine Kopfzeile vorhanden ist, wählst die richtige Schwierigkeitsgrad-Skala und das korrekte Datumsformat. Wenn du das gemacht hast, selektiere “Bestätige Konfiguration” und klicke auf ‘weiter’.

Dies bringt dich zurück auf die Import-Manager Seite.

Anmerkung zur Unterbrechung des Imports: Du kannst den Dateiimport jederzeit unterbrechen und später wieder weiter führen. Alle nicht zugewiesenen Begehungen werden entfernt und nicht weiter prozessiert bis du damit weiter machst.

Nun kannst du entscheiden, ob du den Import Zeile für Zeile ausführen willst (zeitraubend), oder ob du blockweise importieren möchtest (empfohlen). Es hat sich bewährt, den Zeile für Zeile Modus erst nach dem blockweisen Import eines Grossteils der Daten durchzuführen. Beachte, dass du die beiden Importvarianten beliebig mischen kannst.

In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, die erste paar Zeilen im Zeile für Zeile Modus zu importieren, um z.B. die korrekte Interpretation der Begehungsart sicherzustellen.

Schritt 2a: Zeile für Zeile ImportZurück zum Inhaltsverzeichnis

Anmerkung: Du kannst diesen Prozess jederzeit weiter führen. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass du nicht alle Begehungen - z.B. aufgrund fehlender Daten im System - im ersten Versuch zuweisen kannst.

Wähle die Schaltfläche ‘Nächste Zeile’ auf der Import Manager Seite. Du solltest folgenden Bildschirm sehen.

... und die Seite zeigt weitere Einträge und die Zuweisung der Begehungsart für die gesamte Datei ...

Als Standardeinstellung wählt das System den registrierten Schwierigkeitsgrad der Route, mittels Auswahlbox kann das aber angepasst werden. Sollte es mehrere passende Routen geben, musst eine davon manuell auswählen. Du musst dem System auch mitteilen, ob du zuweisen, überspringen (gehe zur nächsten Zeile), oder deine Entscheidung auf später verschieben willst.

Wenn der im System registrierte Grad einer Route nah an dem von dir in der Importdatei erfassten Grad liegt, ann zeigt das System einen Haken neben dem Routennamen, andernfalls ein Kreuz. Dies sollte dir bei den Importentscheidungen helfen.

Bitte beachte, dass das System weitere Möglichkeiten beim Zeile für Zeile Modus bereit stellt:

  • Um zum Zeile für Zeile Modus zu wechseln, klicke auf die Schaltfläche “Nächste Zeile” auf Import Manager Seite
  • Solltest du keine passende Route unter den vorgeschlagenen Kandidaten finden, kannst du eine manuelle Suche durchführen. Durch Wählen der Checkbox “keine” öffnet ein Suchfenster. Wenn du ein Resultat der Suche auswählst, wird es der Kandidatenliste hinzugefügt.
  • Solltest du wissen, dass die Route im System ist, sie aber nicht in der manuellen Suche finden, kannst du die ID der Route in die Suchbox eintragen, so wird sie auch zur Kandidatenliste hinzugefügt.
  • Auf “später verschobene” oder “übersprungene” Zeilen können wieder aktiviert werden indem du im Import Manager auf den “Bericht”-Link klickst, dann die entsprechende Zeile auswählst und auf den “aktivieren” Link klickst.
  • Du kannst zu einer spezifischen Zeile springen indem du auf den Zeilenstatus im Importbericht klickst.

Schritt 2b: Blockweiser ImportZurück zum Inhaltsverzeichnis

Beim blockweisen Import musst du ebenfalls jede Zeile deiner CSV-Datei beurteilen. Im Gegensatz zum Zeile für Zeile Modus werden aber viele Vorgänge in einem Block erledigt und mehrere Zeilen pro Seite zur Beurteilung präsentiert.

Klicke auf die Schaltfläche “blockweise Beurteilung” auf der Import Manager Seite. Das System startet den Importprozess, welcher je nach gösse der Datei relativ lange dauern kann (bis zu einer Stunde).

Am besten machst du was anderes. Wenn das System den Prozess abgeschlossen hat, wirst du eine Email mit einem Link erhalten. Klicke auf diesen Link oder auf die Schaltfläche “Bericht blockweiser Import” im Import Manager.

Du siehst eine Seite zur Beurteilung der Routen mit Filtermöglichkeit. Die Idee dahinter ist, dass du die vom System durchgeführten Zuweisungen für jede Begehung prüfst und bestätigst. Das System macht normalerweise eine gute Vorauswahl, so dass du diesen Schritt in der Regel zügig abarbeiten kannst. Bevor du weitermachst, empfiehlt es sich, den Abschnitt Hintergrund zu Zuweisungsfiltern zu lesen.

... und der Bericht geht weiter ...

... und der Bericht geht weiter ...

... und der Bericht geht weiter ...

Entscheide, ob du die Schwierigkeitsbewertung für deine Begehungen vom System übernehmen willst, oder ob sie von der Import-Datei übernommen werden sollen. Wähle dementsprechend die “lokaler Schwierigkeitsgrad” Auswahlbox an oder ab und klicke auf die Schaltfläche “Filter aktualisieren” um die Darstellung zu aktualisieren.

Kontrolliere die vom System vorgenommenen Zuweisungen und wenn du damit einverstanden bist, klicke auf die Schaltfläche “bestätige Aktualisierung”. Dies führt dich durch die restlichen Begehungen deiner Filterauswahl.

Beachte, dass wenn du für einzelne Begehungen die Zuweisung übersprungen hast, diese nicht importiert werden und sie für weitere Filterkriterien zur Verfügung stehen.

Falls nötig, wiederhole diesen Vorgang mit verschiedenen Filterkriterien.

Wenn du alle möglichen Zuweisungen vorgenommen hast, sollten nur Begehungen übrig sein, die keiner Route zugewiesen werden konnten. Lies den Abschnitt Was mache ich mit nicht zugewiesenen Begehungen? für mehr Details. Im Prinzip wartest du, bis der Index aktualisiert wurde, um dann den blockweisen Import erneut zu starten.

Damit bist du soweit fertig.

Schritt 3: KontrollberichtZurück zum Inhaltsverzeichnis

Du kannst jederzeit den Status des Imports und der Zuweisungen prüfen.

Gehe zur Import Manager Seite und klicke auf den “Bericht-Link” neben der CSV-Zeile. Dies bringt dich zu einem Bericht, der wie folgt aussieht.

Wenn du auf einen “hängig” Eintrag in der Statusspalte klickst, wirst du direkt zur Beurteilung für diese Zeile weiter geleitet.

Wenn die Zuweisung bereits erfolgt ist, bringt dich die Zeile direkt zur entsprechenden Begehung.

Hintergrund zum ImportprozessZurück zum Inhaltsverzeichnis

Wenn du den blockweisen Import startest, versucht das System Kandidaten für alle nicht zugewiesenen Begehungen zu finden. Wenn du bereits eine Begehung einer Route zugewiesen hast, dann wird dies nicht mehr für den Importprozess berücksichtigt.

Wenn das System die Hintergrundprozesse abgeschlossen hat, sendet es dem Nutzer eine Email mit dem Hinweis, dass der blockweise Import bereit ist.

Um korrekte Kandidaten zu finden, sucht das System schrittweise durch Länder, Klettergebiete, Sektoren, Felswände und Routen. Versuchst du z.B. eine Begehung namens “Bart” in den USA zu importieren, wird das System Routen dieses Namens in anderen Ländern ignorieren.

Die Suche und Zuweisung basiert auf “fuzzy logic”, gleich wie die Suche im Index des Systems. Dies bedeutet, dass Schreibfehler typischerweise erkannt werden und alternative Namen berücksichtigt werden. Sollten Gebiete auch mit anderen Namen bekannt sein, stelle bitte sicher, dass dies im System so erfasst ist.

Schlussendlich vergleicht das System auch die Schwierigkeitsgrade um feststellen zu können, ob eine spezifische Begehung der gewählten Route entspricht. Das System verwendet hierzu die Regeln zur Umrechnung von Schwierigkeitsgraden. Sollte es passen, wird neben dem Kandidaten ein dargestellt, andernfalls ein .

Hintergrund zu ZuweisungsfilternZurück zum Inhaltsverzeichnis

Zuweisungsfilter sollen dir die Beurteilung der Zuweisungen und deren Bestätigung vereinfachen.

Wann immer du den Zuweisungsfilter anpasst, gehe ans Ende der Seite und klicke auf die Schaltfläche “aktualisiere mit Filter”, um den Bildschirm zu aktualisieren.

  • Anzahl Zeilen offen: gibt die Anzahl noch nicht zugewiesener Routen zurück. Nur nicht zugewiesene Begehungen werden gefiltert,
  • Filter: Dies erlaubt dir, nach ähnlichen Zuweisungsmustern zu gruppieren. Es ist typischerweise schneller, Begehungen zu beurteilen, wenn diese ähnliche Muster aufweisen. Starte mit dem ersten Filter “Kandidaten mit passendem Schwierigkeitsgrad, Land und Klettergebiet” und arbeite dann die anderen ab.
  • Anzahl Zeilen dargestellt: Limitiert die Anzahl der Zeilen, die dargestellt werden. Für manche der obigen Filter macht es Sinn, diesen Wert auf 100 oder mehr zu setzen, damit möglichst viele Begehungen auf einmal abgearbeitet werden können.
  • Anzahl Zeilen übersprungen: Dies erlaubt dir, mit einer beliebigen Zeile in einer Liste zu beginnen. Dies wird jeweils automatisch aktualisiert, wenn du “Speichern & weiter” klickst, damit du den nächsten Satz an Daten dargestellt bekommst.
  • Tooltips: Diese Checkbox legt fest, ob der Pfad für zugewiesene Begehungen direkt in der Tabelle dargestellt wird oder mit Hilfe eines Tooltips, wenn du den Mauszeiger über den Kandidaten bewegst. Lasse diese Checkbox offen, bis du bei wirklich schwierigen Zuweisungen bist.
  • Statistiken anzeigen: Dies zeigt die Anzahl nicht zugewiesener Routen/Klettergebiete und kann sinnvoll sein, um die Anzahl Routen zu sehen, die im Index nicht vorhandne sind.
  • Sortiere nach Gebiet: Dies erlaubt die Liste nach Klettergebieten zu sortieren und so die Zuweisung einfacher machen.
  • Lokaler Schwierigkeitsgrad: Regelt den Import so, dass der Begehung der Schwierigkeitsgrad der Route im System zugewiesen wird. Wenn nicht angewählt, wird der Schwierigkeitsgrad aus der Importdatei verwendet, mit der Option, dies manuell zu übersteuern.

Was mache ich mit nicht zugewiesenen Begehungen?Zurück zum Inhaltsverzeichnis

Im Prinzip wartest du, bis der Index aktualisiert wurde, um dann den blockweisen Import erneut zu starten und bis dato nicht zugewiesene Begehungen zuzuweisen.

Du hast die Wahl, darauf zu warten, dass jemand anderes die Aktualisierung vornimmt, oder du erstellst selbst die fehlenden Einträge. Falls du es nicht weisst, du erhältst Karma-Punkte für Beiträge zum Index - siehe Karma.

Lass uns wissen, wenn du den Index aktualisieren willst und wir werden dir die nötigen Berechtigungen erteilen und dich in deinen Bemühungen unterstützen.

Du kannst unter Umständen mit einfachen Ergänzungen zum Index - wie alternative Namen von Klettergebieten - bereits einige deiner nicht zugewiesenen Begehungen zuweisen.

Am Ende kann es immer noch vorkommen, dass “Datenmüll” aus deinem alten Logbuch nicht zugewiesen werden kann und keine Hoffnung mehr besteht, diesen jemals einer Route zuzuweisen. In diesem Fall verbleiben diese Begehungen einfach im Stapel der nicht zugewiesenen Begehungen.

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